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St. Stephanus in Bergneustadt

Mehr Infos finden sie, wenn sie auf das Bild der Kirche oben auf der Seite klicken.

Die Pfarrei - wie sie wurde....

1301 ist das Geburtsjahr Bergneustadts. Die Bewohner der Stadtburg waren katholisch und versammelten sich zum Gottesdienst in der Burgkapelle, die dem hl. Johannes dem Täufer geweiht war. Neustadt war keine eigene Pfarrei, sondern unterstand als Vikarie der Pfarrei Wiedenest. 1566 trat der katholische Vikar Georg Hollmann mit seiner Gemeinde zur neuen Lehre Luthers über. Neustadt war nun evangelisch.
In unserem Raum gab es kaum noch Katholiken, so dass Bergneustadt fast 300 Jahre ohne besondere katholische Pfarrzugehörigkeit war.

Im 19. Jahrhundert zog die aufblühende Textilindustrie fremde Arbeitskräfte in unsere Stadt. Mit ihnen kamen auch Katholiken aus dem anliegenden "Kölschen" und wurden hier ansässig.
Ab 1831 wurde Bergneustadt - es gab damals 20 Katholiken - über 90 Jahre hin nacheinander den Pfarreien Marienheide, Gummersbach, Belmicke und Derschlag angegliedert.
1922 entstand eine selbständige Kapellengemeinde
1933 wurde St. Stephanus Rektoratspfarrei und
1970 auch kirchenrechtlich eine Pfarrgemeinde mit 3.400 Katholiken; eine Zahl, die besonders auf den Zustrom der Flüchtlinge und Vertriebenen in den ersten Nachkriegsjahren zurückzuführen ist.
1970 wurde zugleich ein neuer Seelsorgsbezirk, das Rektorat St. Matthias-Hackenberg, von der Mutterpfarrei St. Stephanus abgetrennt.
1980 entstand für die in diesem Bereich ansässigen Katholiken (1100) ein neues Pfarrzentrum. St. Stephanus zählte 2.500 Gemeindemitglieder.
1991 wuchsen wir durch die Aussiedler aus Polen und der Sowjetunion auf zusammen 3.800 Katholiken.
2006 Wie die gesamte Bevölkerung abnimmt, so hat die Gemeinde heute auch weniger Mitglieder: St. Stephanus 2.300 und St. Matthias 940.

Grundstein
ANNO DOMINI 1922
(=Im Jahre des Herrn 1922)
(rechts neben dem Südeingang)
(23.07.1922 - Grundsteinlegung)
(19.08.1923 - Benedizierung/ Einsegnung)

Der erste Pfarrer, Stephan Wolfgarten, ein Deutsch-Amerikaner, begann den Kirchbau in der Inflationszeit nach dem Ersten Weltkrieg mit Spenden aus Amerika. Dies dankte ihm die Gemeinde. Sie gab der Kirche seinen Namen:
STEPHANUS und ehrte ih durch eine

Fensterinschrift:
In schwerer Zeit der Not / Ein Pfarrer hier bereit sich bot / Dies Gotteshaus zu baun / Mit starkem Mut und Gottvertrauen / reist nach Amerika er hin / Zu sammeln viele Mittel / Durch die gelungen dieses Hauses Bau / Drum Dank den edlen Spendern / Vor allem unserm Pfarrer / Stephan Wolfgarten.
Die wertvollen barocken Inventarien (um 1750) kamen aus der Sammlung von Domkapitular Alexander Schnütgen (1843 - 1918) (Schnütgen - Museum, Köln), nämlich die Kommunionbank, die Kanzel, die Statuen, Kelch, Monstranz, Speisekelch, Weihrauchfass, Messgewänder ("Bassgeigen").

Zu den Figuren:
In der Apsis das Kreuz, davor links der hl. Petrus (mit den zwei Schlüsseln), rechts der hl. Paulus (mit Buch und Schwert). Die Paulusfiguren ist von dem Südtiroler Schnitzer Andreas Demetz 1990 angefertigt worden.
In den sogenannten Triumphbogen links die Herz-Jesu-Statue: der auferstandene Christus mit Kreuz weist auf seine Herzwunde. Rechts die sogenannte "Hackenberger Madonna" (der Name hat nichts mit dem Bergneustädter Stadteil zu tun!)

An der rechten Innenwand von vorne nach hinten: die Kanzel, der hl. Judas Thaddäus (mit Keule), der hl. Josef (mit Jesuskind) und hl. Christopherus (ebenfalls mit Jesuskind).
Im Vorraum hängt eine Pieta (um 1350): Maria hält den toten Gottessohn auf ihrem Schoß.

Um dieses Vesperbild ist 1975 von Hermann Gottfried ein Gemälde angebracht worden, das von links oben nach unten die Sieben Freuden Mariens und von links oben nach rechts und nach unten die Sieben Schmerzen Mariens zeigt.

Die steinernen und bronzenen Gegenstände schuf der Bildhauer Rudolf Peer, Köln, in den sechziger und siebziger Jahren: Ambo/ Kanzel, Gitter hinter dem Seitenaltar, Tore, Taufbecken (1965),Tabernakel (1980).

Der Kreuzweg ist von Andreas Demetz aus Südtirol geschnitzt und von seiner Frau gemalt worden. Am 26.05.2007 wurde er von einem Franziskaner geweiht. 1964 enstand das Seitenschiff nach Plänen und unter der Leitung von Architekt Hanns Fritz Hoffmann, Köln. 1979 führte er auch die Renovierung der Kirche durch und erstellte das Küsterhaus, das Büchereigebäude und den Kindergarten mit Jugenheim. 1987 musste die Kirche wegen Feuchtigkeitsschäden innen neu gestrichen werden und 2003 - 2005 vom Dachstuhl bis zur Drainage saniert werden. Der barocke gelb-weiße Anstrich ist ergänzt durch eine blaue Himmel-Decke(Wischtechnik).

30.11.1968 - Glockenweihe

1959 Turmkreuz und Turmhahn
Die Gesamthöhe beträgt 3 m.

23.10.1960 Orgelweihe


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